Themen


»Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.«

– Psalm 23, 1


Unsere Kirchen

St. Agatha stellt sich vor

Schon im 13. Jahrhundert wurde die Kirche in unserer Stadt erwähnt. Sie stand allerdings etwas nördlich des jetzigen Marktplatzes, etwa Wiesenstr./Bauhausstiege. Wegen des Wachstums unserer Stadt verlegte man sie noch weiter nördlich.

St. Agatha-Kirche

Der Platz musste durch erhebliche Erdarbeiten und Aufschüttungen gewonnen werden. 1251 als Dorsten die Stadtrechte erhielt, stand sie in der Mitte. Sie trug den Namen des heiligen Johannes des Täufers. Ende des 15.Jahrhunderts war Dorsten dicht besiedelt, wobei die Häuser selten aus Stein waren, sondern überwiegend aus Holz. Es gab verheerende Feuersbrünste. Wahrscheinlich wechselte deshalb das Patrozinium zur hl. Agatha als ihr Schutzheiliger.

Die zweite mittelalterliche Kirche wurde am 22.3.1945 durch 560 Bomben mit der Altstadt völlig zerstört. Mit der Zerstörung ging auch unter anderem der große flandrische Schnitzaltar verloren. Was gerettet werden konnte, waren der Taufbrunnen, die spätgotische Monstranz, alte Paramente und das Pfarrarchiv. Vorübergehende Gottesdienste fanden im Schülerrefektorium des St. Ursula Klosters und im Saal Maas-Timpert statt. Seelsorger in dieser Zeit war Kaplan Heinrich Spaemann. Anfang Januar 1950 erhielt Pfarrer Westhoff die Baugenehmigung aus Münster. Am 24.9.1951 feierte man die Grundsteinlegung und am 7.7.1952 wird die Kirche durch Bischof Michael Keller eingeweiht. (entnommen aus dem Jubiläumspfarrbrief 2002)

Die Gemeinde in unserer Stadt hat sich mit den Jahren gewandelt. Sie ist lebendiger geworden. Viele Vereine, Gruppen und Verbände haben hier ihr Zuhause. Im Moment sind KAB, KOLPING, KFD, KFD - Abendtreff, Chorgemeinschaft, Jugend und Kinderchor, Choralschola, Caritas, die Eine - Welt - Gruppe, Seniorengruppe, Pfadfinder und viele Jugendgruppen tätig.

Inzwischen ist Pfarrer Franke schon 14 Jahre bei uns. Er kam 1994 nach Pastor Jesper, der von 1969 - 1994 in St. Agatha tätig war. Pastor Franke wird unterstützt von unserem neuen Pastoralreferenten Herrn Stefan Biesterfeldt, und in Zukunft auch von unserem Diakon Michael Jakob der jetzt am 23. November im hohen Dom zu Münster geweiht wird. Auch leitet Pfarrer Franke im Moment die Dekanatskonferenz und übernimmt für Pastor Schlotmann, früher St. Barbara, Wulfen-Barkenberg, die Dechantenpflichten. Ferner gehören zu unserer Gemeinde 5 Altenheime, 2 Grundschulen und 2 Gymnasien. Die Geschwister Scholl Hauptschule und die St. Ursula Realschule befinden sich in der Gemeinde St. Nikolaus, werden aber gottesdienstmäßig von St. Agatha mit betreut.

Zurzeit hat St. Agatha 4723 Gemeindemitglieder. Unsere Gemeinde wird eingegrenzt im Westen von der Gahlener Straße, im Süden von der Gladbecker Straße, im Südwesten vom Nonnenkamp, von der Seikenheide und der Clemens August Straße, im Osten vom Platz der Deutschen Einheit, und im Norden von dem Altenheim Maria Lindenhof. Eine kleine Jahresstatistik aus 2007: Wir hatten 24 Taufen; 38 Erstkommunionkinder, 27 Firmlinge, 9 Trauungen und 62 Beerdigungen. Außerdem 11 Kirchenaustritte; 5 Eintritte (bzw. Konversionen) und 2 Wiederaufnahmen.


Heilig Kreuz stellt sich vor

Bereits kurz nach Beginn des 20. Jahrhunderts wuchs in dem damals noch landwirtschaftlich geprägten kleinen Ort Altendorf-Ulfkotte der Wunsch, eine eigene Kirche zu haben. Dieser Wunsch wurde dadurch verständlich, dass der Kirchgang nach St. Agatha bis dahin mühsam und zeitraubend war. Unterstützung gaben die Gründung des Kirchbauvereins Altendorf-Ulfkotte und die Schenkung eines Grundstückes durch die Eheleute Börmann. Die erste Kirche wurde in der damals noch kleinen Gemeinde am 27. April 1938 eingeweiht.

Heilig Kreuz-Kirche

Der Kirchbau war der Beginn der Entwicklung des Dorfkernes von Altendorf-Ulfkotte. Bis zu ihrer Selbstständigkeit 1963 wurde die Kirchengemeinde von Kaplänen der Gemeinde St. Agatha betreut. Die nachfolgenden Kriegsjahre haben das aufkeimende Gemeindeleben stark beeinflusst. Der unbändige Wille der Gemeindemitglieder, diese ungnädige Zeit zu überleben, hat während dieser Zeit immer ein lebendiges Gemeindeleben ermöglicht. In der Nacht vom 20./21. Juni 1944 wurde durch Bombeneinwirkungen Fenster, Türen, Wände und Dach der Kirche schwer beschädigt. Diese Kriegsschäden konnten erst nach Beendigung des Krieges beseitigt werden. Erst 1954 wurde die Kirche endgültig renoviert und von allen Kriegsschäden befreit.

Im Jahre 1962 erhielt Pfarrer Beike den Auftrag, die Seelsorge in Altendorf-Ulfkotte zu übernehmen. Aus der ehemals unselbstständigen Gemeinde wurde am 1. Mai 1963 die heutige Kirchengemeinde Heilig Kreuz. Durch die in den 60er Jahren ausgewiesenen neuen Wohngebiete vergrößerte sich die Pfarrgemeinde so stark, dass das alte Kirchengebäude an vielen Tagen die zum damaligen Zeitpunkt noch regen Kirchenbesucher kaum noch fassen konnte. Hieraus ergab sich der Wunsch, die heutige Kirche zu bauen. Nach dem Spatenstich vom 5. Januar 1972 wurde am Fest Christi Himmelfahrt 1973 dieses Kirchengebäude feierlich konsekriert.

Nach Ergänzungen des Kirchengebäudes durch eine neue Orgel, durch einen Glockenträger, einen neuen Altar in der Tageskapelle und einer umfangreichen Buntverglasung wurde an der Nordseite des Kirchengebäudes ein Pfarrheim errichtet. Am 24. Mai 1986 erfolgte die Einweihung dieses Versammlungsortes der Gemeinde. Nachdem Pastor Beike am 11.November 1990 nach 28-jähriger Tätigkeit als Seelsorger in unserer Gemeinde in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde, übernahm am 3. Februar 1991 Pfarrer Bernhard Miczynski die Leitung der Gemeinde. Während seiner Tätigkeit wurde unter anderem das Symbol unserer Kirchengemeinde, ein Kreuz mit der ausladenden Größe von 2,50 x 3,00 Meter angeschafft. Zentrum unserer ausgedehnten Flächengemeinde (Altendorf - Ulfkotte -Tönsholt) ist die Kirche. In direkter Nachbarschaft befinden sich das Pfarrheim sowie der kath. Kindergarten der Pfarrgemeinde mit derzeit 3 Gruppen und die kath. Grundschule ist ebenfalls nur wenige Schritte entfernt.

Unser kirchliches Leben spiegelt sich aber nicht nur in den heiligen Messen sondern auch bei der liturgische Nacht am Gründonnerstag, Maiandacht auf einem Bauernhof, Fronleichnamsprozession, Pfarrwallfahrt, Kinderbibeltag wider. Zusätzliche Aktivitäten wie Neujahrsempfang, Fastenessen, Agapefeier in der Osternacht, Osterfeuer, Pfarrfest, begehbarer Adventskalender, kirchenmusikalische Adventsfeier oder 100-StundenAktionwerden ebenfalls von vielen Pfarrangehörigen gerne angenommen. Zentrum vieler Aktivitäten der Gemeinde ist dabei das Pfarrheim, das allen Gruppen zur Verfügung steht. Seien es Kolping, Jungkolping oder KAB, KFD, Bengels, Jugend Treff, Kreis Junger Frauen oder Seniorengemeinschaft, Kirchenchor oder Altendorf-Ulfkottener Spatzen, in Altendorf-Ulfkotte ist ein aktives Gemeindeleben vorhanden.

Heilig Kreuz ist die kleine, aber aktive Gemeinde im Süden von Dorsten!

Entgegen des allgemein nachlassenden Kircheninteresses wird in unserer Gemeinde immer wieder erkennbar, dass viele Aktivitäten erst durch das ehrenamtliche Engagement vieler Einzelner möglich werden. Immer wieder treffen sich die Gemeindemitglieder und auch Nichtmitglieder in gemütlicher Runde, um miteinander zu feiern, oder auch nur, die Gemeinschaft zu pflegen.

Mit viel Engagement unterstützen auch 2 Teilzeitkräfte im Pfarrbüro, ein nebenamtlich beschäftigter Hausmeister/Gärtner und div. Nebenamtliche Teilzeitkräfte als Küster, Organisten und Putzfrauen unseren Pfarrer.


St. Johannes stellt sich vor

Die Pfarrgemeinde St. Johannes in der Feldmark nahm Ihren Anfang nach Beendigung des 2. Weltkrieges durch die Einrichtung einer Notkirche im Saal Maas-Timpert. Wegen der Zerstörung der Agatha-Kirche in der Altstadt am 22.03.1945 richtete der damalige Pfarrer Westhoff für die zahlreichen Gemeindemitglieder drei Notkirchen ein: eine im Speisesaal des Ursulinenklosters, eine in einer hölzernen Halle am Südwall und eine im Festsaal der Wirtschaft Maas-Timpert an der Bochumer Straße. Die Notkirche wurde dem heiligen Johannes dem Täufer geweiht und verantwortlicher Geistlicher war Kaplan Spaemann.

St. Johannes-Kirche

Noch heute zeugen die kleine Glocke und das Bild "Der gute Hirte" am Eingang an der Giebelseite des Saales von seiner religiösen Vergangenheit. Zum Jahresende1949 wurde die Filialkirche wieder aufgelöst, doch schnell stellte sich bei den Gläubigen der Wunsch nach einer Selbstständigkeit ein. Erste Gespräche zum Bau einer neuen Kirche in der Feldmark fanden bereits 1953 statt; die konkrete Planung erfolgte erst 1957.

Die Bauarbeiten zogen sich über zwei Jahre hin, so dass die Einweihung der St. Johannes-Kirche an der Beethovenstraße letztendlich am 29.05.1960 durch Weihbischof Baaken mit Unterstützung durch Probst Westhoff von St. Agatha vorgenommen wurde. Im darauf folgenden Jahr wurden auch das Pfarrhaus und der Kindergarten fertig gestellt.

Seit dem 17.04.1963 ist St. Johannes eine selbstständige Pfarrei, dessen erster Pfarrer Heinrich Wullen wurde. Am 13.04.1975 wurde Pastor Kiefer als neuer Pfarrer eingeführt, der seinen Dienst hier fast 30 Jahre verrichtete und für ein lebendiges Gemeindeleben sorgte. Unter seiner Regie wurde von 1980 bis 1982 der sonst sehr nüchtern wirkende Kircheninnenraum neu gestaltet: Säubern und Auffrischung der Holzdecke, Verbesserung der Akustik, Anstrich der Wände, komplette Neugestaltung des Altarraumes mit Altartisch, Ambo, Tabernakel und Taufbecken, Umgestaltung des Beichtraumes und Verbesserung der Beleuchtung. Besonders zu erwähnen sind die bunten Kirchenfenster, die Themen aus dem Leben des Kirchenpatrons darstellen. Stolz ist die Gemeinde auch auf einige Werke der Dorstener Künstlerin Schwester Paula: ein handgeschnitzter Kreuzweg aus alten Eichenbalken, ein mit Symbolen der Evangelisten gestaltetes Tabernakel aus Bronze in der Seitenkapelle und eine Schutzmantelmadonna, welche in der Marienkapelle ihren Platz hat.

Nachdem 1982 die südlich der Kirche gelegene alte Martin-Luther-Schule (früher Hindenburgschule) abgerissen wurde, war Platz für das geplante Pfarrheim. Ende Februar 1984 wurde es von Weihbischof Wöste eingeweiht und seiner Bestimmung als Gemeindehaus übergeben.

Seit dem 14.10.1978 sind zwei Gemeindemitglieder als Diakone mit Zivilberuf, Herr Baukholt und Herr Dr. Schroer, in der Gemeinde seelsorgerisch tätig. Seit Februar 2005 ist der aus Rumänien stammende Damian Varga Pfarrer von St. Johannes, da Pastor Kiefer aus gesundheitlichen Gründen seinen Dienst beenden musste. In St. Johannes gibt es neben den Leitgremien Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand zahlreiche aktive Gruppen: Caritas, Handarbeitskreis, Familienkirche, Familienkreise, FaM (Frauentreff am Montag), KAB, kfd, Karnevalsgruppe der Frauen, Kinder- und Jugendchor, Kinderkirche, Kommunionhelfer, Lektoren, Messdiener, Pfadfinder, Seniorenkreis, Sternsinger, Sonntags-Café-Runde, "Chamäleon"-Theatergruppe und Gospelchor "Swinging Church". Im November 2007 hat sich der seit 1960 bestehende Kirchenchor aufgelöst, da der Chorleiter und Organist der St. Johannes Kirche, Hans Herbert Hüwels, aus gesundheitlichen Gründen kürzer treten musste. Bis über die Gemeinde- und Stadtgrenzen hinaus sind die Veranstaltungen der Karnevalsgruppe der Frauengemeinschaft im Saale Maas-Timpert bekannt. Große Beliebtheit erfährt auch der Pfadfinderstamm St. Johannes, der über eine sehr engagierte Leiterrunde verfügt. Besonders erwähnenswert ist auch die finanzielle Unterstützung zum Aufbau einer neuen Kapelle in der Partnergemeinde Misiones in Argentinien. Im Jahre 2005 hat St. Johannes an einem Pilotprojekt teilgenommen und ist im Mai 2007 Dorstens erstes zertifiziertes Familienzentrum geworden.

Die Gemeindegrenze liegt im Westen entlang der Bahnlinie, im Osten in Höhe der Schleuse/Hürfeldhalde, im Norden wird sie vom Kanal begrenzt und im Süden läuft die Grenze vor Tönsholt, dann entlang des Polsumer Weges bis zur Hürfeldhalde. Innerhalb der Gemeindegrenzen gibt es 4 Kindertagesstätten (1x katholisch, 1x evangelisch, 1x städtisch, 1x Initiative), 2 Grundschulen (1x städtisch, 1x lernbehindert) und eine weiterführende Schule für Lernbehinderte.

Zum Abschluss noch einige Zahlen aus der Jahres-Statistik von 2007: 2541 Gemeindemitglieder - 8 Taufen - 19 Erstkommunionkinder - 4 Trauungen und 18 Beerdigungen. 2007 fand keine Firmung statt, weil ein neues Konzept der Firmkatechese mit einem höheren Alter der Firmlinge erarbeitet wurde.


St. Nikolaus stellt sich vor

Die Pfarrgemeinde St. Nikolaus liegt im Südwesten Dorstens und umschließt die Stadtteile Hardt und Östrich. Bis 1929 gehörte dieses Gebiet zur politischen Gemeinde Gahlen (heute Schermbeck 2), war bäuerlich geprägt und wie das im Westen angrenzende niederrheinische Gebiet evangelischer Konfession.

St. Nikolaus-Kirche

Eine stärkere Bebauung fand erst nach dem Zweiten Weltkrieg statt, in den letzten Jahrzehnten mit sprunghaft steigender Einwohnerzahl. Die Erschließung weiterer Wohngebiete ist bis heute noch nicht abgeschlossen. Zuwanderung aus dem südlichen Ballungsraum hat den Ortsteilen Hardt/Östrich das Profil eines beliebten Wohngebietes gegeben. Inzwischen bleibt die Zahl der evangelischen Christen deutlich hinter der Zahl der katholischen Einwohnerschaft zurück. Angesichts dieses historischen Hintergrunds ist das ökumenische Bewusstsein der Nachbargemeinden St. Nikolaus und evangelische Friedenskirche (noch heute Teil der ev. Kirchengemeinde Gahlen) erfreulich ausgeprägt und hat sich durch eine seit Jahrzehnten wachsende konkrete Zusammenarbeit bewährt.

Die Pfarrgemeinde St. Nikolaus wurde durch Abpfarrung von der Altstadtgemeinde St. Agatha 1964 zur Pfarrei erhoben. Dem Wunsch des damaligen Bischofs Michael Keller entsprechend, kleinere Gemeinden zu gründen, hatte Propst Westhoff von der St. Agatha-Gemeinde 1959 einen Kirchbauverein ins Leben gerufen. Am 3. Mai 964 fand dann die Kirchweihe durch Weihbischof Heinrich Tenhumberg statt. Die ersten Pfarrer waren Hubert Wernsman und Bernhard Fiedler. In dieser Zeit wurden neben der Kirche auch das Pfarrhaus, der St.-Nikolaus-Kindergarten und ein erstes Gemeindehaus gebaut. Ein besonderer Schwerpunkt der damaligen Pastoral war schon die Ökumene; bereits 1977 wurde das erste ökumenische Gemeindefest mit ökumenischem Gottesdienst gefeiert.

Im Jahr 1988 kam neben einem neuen Pfarrer - Franz Wilke - auch der erste Pastoralreferent - Ludger Krogmann. Zum 25-jährigen Pfarrjubiläum konnte auch der Erwerb eines neuen großzügigen Gemeindehauses gefeiert werden. Anlässlich des Jubiläums wurde ein Logo der Gemeinde mit dem Schiff, das auch den Kirchturm ziert, geschaffen. Unter der Regie von Pfarrer Wilke fand auch das Orgelprojekt mit der Weihe einer Breil-Orgel vor 10 Jahren seinen Abschluss. Am Nikolaustag 2003 nahm unser neuer Pfarrer Norbert Becker seine Arbeit hier in der Gemeinde auf. Ab September 2009 wird Pfarrer Martin Peters dieses Amt übernehmen.

In den Stadtteilen Hardt und Östrich befinden sich neben unserem Kindergarten noch drei weitere Kindergärten (Träger: Ev. Kirchengemeinde, Stadt Dorsten, Lebenshilfe e.V.), drei Grundschulen (davon eine als kath. Bekenntnisschule), die St. Ursula-Mädchen-Realschule, die kath. Geschwister-Scholl-Hauptschule, das St.-Elisabeth-Krankenhaus sowie der kommunale Hardter Friedhof (seit 1988).

Unser Pfarrgebiet ist dank der unmittelbaren Autobahn-Anbindung an das Ruhrgebiet ein beliebtes Wohngebiet. Viele Familien sind aus den großen Nachbarstädten zugezogen und prägen gemeinsam mit den "Alteingesessenen" das Leben der Gemeinde. Deshalb haben die Familienkreise und die verschiedenen Jugendgruppen von Anfang einen besonderen Anteil an den pfarrlichen Gruppen. Die Lebendigkeit der Gemeinde spiegelt sich in einer Vielzahl von Gruppen wieder. Von den ganz Kleinen (Mini-Spielgruppen) bis zum "Netzwerk Senioren" kommt so wöchentlich eine große Zahl von Gemeindemitgliedern ins Gemeindehaus zu Begegnung, Beratung und Planung. Neben Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand prägen das Pfarrleben: die kfd mit verschiedensten Frauengruppen, die KAB, Caritas und Besuchsdienste, der Kirchenchor, Jugendchor, seit 2002 auch der Gospelchor "Singing Hardt", die Eine-Welt-Gruppe, die das Gemeindeprojekt "Schulförderung in Bacabal/Brasilien" sowie den Eine-Welt-Laden besonders im Blick hat, mehrere Gruppen für Senioren, verschiedenste Jugendgruppen und -aktivitäten (Tanzgruppen, Kinderchor, Messdiener, offene Treffs, Ameland-Ferienlager, Skifreizeit, Ferienspaß) sowie andere Gruppen und Arbeitskreise.

Die Pfarrgemeinde St. Nikolaus hat ca. 4210 Pfarrmitglieder. Einige Zahlen aus der Jahresstatistik 2007: 23 Taufen - 4 Eheschließungen - 45 Erstkommunionkinder - 42 Firmlinge - 32 Beerdigungen.