»Gott ist mein Fels, meine Hilfe und mein Schutz, daß ich nicht fallen werde.«
– Psalm 62, 7
Vorstellung der Pfarrer
Pfarrer Ulrich Franke
Ich bin am 16. Juni 1958 in Münster geboren. Dort ging ich zur Schule; dort machte ich prägende Erfahrungen im Elternhaus, in der Messdiener- und Jugendarbeit meiner Heimatgemeinde St. Elisabeth (die es jetzt nicht mehr gibt) und durch das, was ich jedem jungen Menschen wünsche: menschliche und geistige Herausforderungen. Nach dem Abitur studierte ich in Münster und Freiburg.
Diakonatsgemeinde war nach der Weihe St. Martin in Geldern/Veert. Jeweils vier Jahre war ich dann nach der Priesterweihe Kaplan in St. Vincentius, Dinslaken, und St. Georg, Bocholt. Seit dem 27.11.1994 bin ich nun Pfarrer von St. Agatha, daneben elf Jahre Definitor im Dekanat und augenblicklich Dechant.
Wie jeder habe ich Stärken und Schwächen. Meine pastorale Stärke ist meines Erachtens seelsorgliche Arbeit. Die halte ich nach wie vor für den Dreh- und Angelpunkt allen kirchlichen Lebens, denn "salus animarum suprema lex" (CIC): "Das Heil der Seele ist das oberste Gesetz." Außerdem habe ich ein ziemlich unverwüstliches Vertrauen in die Dynamik des Heiligen Geistes. Meine persönlichen Interessen: Musik hören (meist Klassik) und Musizieren (Singen und Gitarre für den Hausgebrauch), Lesen, Kunst. Und ansonsten? Ich freue mich darauf viele und vieles kennen zu lernen. Zum Beispiel: Sie und Dich.
Pastor Ulrich Franke
Pfarrer Bernhard Miczynski
Seit über 18 Jahren bin ich Pfarrer der Kirchengemeinde Hl. Kreuz in Altendorf-Ulfkotte. Geboren wurde ich am 24. Februar 1944 in Recklinghausen. Dort wuchs ich mit meiner Schwester, die verheiratet ist und mit ihrem Mann in Recklinghausen-Süd wohnt, im Ortsteil Grullbad - Pfarrgemeinde St. Joseph - auf.
Zunächst besuchte ich die Volksschule, wechselte dann zur Realschule, die ich mit dem Zeugnis der mittleren Reife verließ. Es folgte eine dreijährige Ausbildung für den gehobenen Dienst bei der Stadtverwaltung Recklinghausen. Von Oktober 1964 bis zum März 1966 leistete ich meinen Grundwehrdienst bei der Bundeswehr in Varel und Oldenburg. Anschließend ging ich nach Neuss ins "Collegium Marianum" und besuchte dort das erzbischöfliche Abendgymnasium, das ich mit dem Reifezeugnis verließ. Nach dem ersten Semester Theologie in der Universität Münster bekam ich die Chance, nach Rom zu gehen ins "Collegium Germanicum et Hungaricum" und dort an der päpstlichen Universität "Gregoriana" mein Studium weiterzuführen. Es war eine interessante Zeit in Rom, da ich die Weltkirche erleben und viele Sehenswürdigkeiten dieser Stadt kennenlernen konnte.
Nach einem Jahr in Rom kehrte ich zurück zur Universität Münster und setzte dort mein Studium fort. Unsicher geworden in der Frage nach meiner Berufung, unterbrach ich mein Studium für eine längere Zeit, in der ich u.a. in einem Krankenhaus arbeitete. Gefestigt im Wunsch, Priester zu werden, konnte ich nach einem Pastoralpraktikum in Dinslaken mein Studium fortsetzen. Rückblickend kann ich sagen, dass mein Weg zum Priestertum zwar lang und nicht immer eben war, dass ich aber auch viele Erfahrungen in mehreren Arbeitsbereichen sammeln konnte, die mich in jeder Hinsicht gestärkt haben. Als "Spätzünder" wurde ich schließlich von unserem damaligen Bischof Dr. Reinhard Lettmann am 30. Mai 1982 zum Priester geweiht. Anschließend war ich als Kaplan tätig in Dülmen, H1. Kreuz (5 Jahre), Recke-Steinbeck, St. Philippus und Jocobus (3 Monate) und in Herten-Langenbochum, St. Maria Heimsuchung (3 Jahre). Am 03. Februar 1991 wurde ich vom damaligen Dechanten Bernhard Fögeling als Pfarrer in Heilig Kreuz, Dorsten-Altendorf-Ulfkotte, eingeführt.
Bernhard Miczynski
Pfarrer Martin Peters
Ab dem 6. September werde ich bei Ihnen in der neugegründeten Pfarrgemeinde im Dorstener Süden, bestehend aus den Pfarrgemeinden St. Agatha, St. Nikolaus, St. Johannes und Hl. Kreuz als Priester und Seelsorger tätig sein, und im Pfarrhaus St. Nikolaus wohnen. Es ist eine Zeit des Umbruchs für Sie und für mich.
Am 23. April bekam ich die Ernennungsurkunde unseres Bischofs Felix Genn zugesandt, die dies deutlich macht, und in der es u. a. heißt: "Seinem Mitarbeiter im Priesteramt Herrn Pfarrer Martin Peters in Laer Gruß und Segen im Herrn. Hiermit ernenne ich Sie zum Vicarius Cooperator mit dem Titel Pfarrer in der Pfarrgemeinde Dorsten St. Agatha. Darüber hinaus ernenne ich Sie zum Diözesanjugendseelsorger der Malteser-Jugend im Bistum Münster. Ich übertrage Ihnen alle damit verbundenen Rechte und Pflichten ab dem Tag des Antritts dieser Stelle.
Im Bereich der Malteserjugend des Bistums Münster wirke ich zwar schon seit 1997 als Seelsorger, mit der Übernahme der neuen Aufgabe bei Ihnen, nun auch mit bischöflichem Auftrag. Für Sie und für mich bedeutet dieses Jahr einen deutlichen Einschnitt. Sie leben in einer neuen Pfarrgemeinde, ich bin nicht mehr leitender Pfarrer wie bisher, sondern Ansprechpartner bei Ihnen vor Ort und Pastor in der ganzen Pfarrgemeinde.Mein Wunsch: Dass wir uns gemeinsam auf den Weg machen und nach Wegen suchen, wie wir zum Aufbau einer lebendigen Gemeinde beitragen können.
Nun aber zu meiner Person. Als ich mich im Weihnachtspfarrbrief 1992 der Pfarrgemeinde St. Bartholomäus in Laer als der neue Pfarrer vorstellte, habe ich sehr umfassend von meiner Person, von meiner Tätigkeit in meiner Heimatgemeinde St. Martinus Herten-Westerholt in meiner Jugendzeit und meinem Wirken als Diakon und Priester an den verschiedenen Stellen berichtet. Wenn ich jetzt auch noch die mehr als 16 Jahre als leitender Pfarrer hinzufügte, denke ich, dass dies den Rahmen dieses Artikels sprengt. Deshalb nur einige knappe Ausführungen zu meiner Person und meiner bisherigen Tätigkeit. Wer mehr wissen möchten, kann mich ja fragen, wenn ich da bin.
Ich wurde geboren am 29.01.1958 in Westerholt, jetzt Herten. Nach dem Abitur 1977 begann ich mein Theologiestudium, das ich 1982 abschloss. Nach dem Diakonatskurs im Priesterseminar in Münster wurde ich Anfang Januar 1983 zum Diakon geweiht, und wurde eingesetzt als Diakon in der Pfarrgemeinde "Maria Frieden" in Coesfeld. Anfang 1984 begann der Presbyteratskurs im Priesterseminar, der mit der Priesterweihe am 10.06.1984 (Pfingsten) im Dom zu Münster abschloss. Nach verschiedenen Vertretungsstellen, bekam ich nach den Sommerferien 1984 meine erste Kaplansstelle in der Pfarrgemeinde St. Antonius in Gronau. Nach den Sommerferien 1988 wurde ich für 2 Jahre Geistlicher Lehrer und Präfekt am "Collegium Augustinianum" bei Goch, einem Bischöflichen Gymnasium und Internat, kurz auch "Gaesdonck" Ich war Erzieher und Begleiter für etwa 45 Jungen (8. – 11. Schuljahr) und Religionslehrer am Gymnasium. Im August 1990 kam ich nach Kevelaer St. Marien – wieder eine völlig andere Seelsorgssituation, denn St. Marien ist nicht nur Pfarrkirche, sondern auch Wallfahrtskirche. So war ich nicht nur in der Pfarrseelsorge, sondern auch in der Wallfahrtsseelsorge eingesetzt. Anfang März 1993 trat ich dann die Pfarrstelle in der Pfarrgemeinde St. Bartholomäus in Laer an.
Schon Anfang Mai 1993 wurde ich auch Pfarrverwalter der Pfarrgemeinde St. Marien in Laer (Ortsteil Holthausen), da der dortige Pfarrer sehr krank war und nicht dort bleiben konnte. Zu dieser Pfarrgemeinde gehört auch ein Teil der Bauerschaft Beerlage, die politisch auf dem Gebiet der Stadt Billerbeck liegt. Schon durch die geistliche Begleitung einer Behindertenromwallfahrt der Malteser während meiner Zeit auf der Gaesdonck (Herbstferien Nordrhein-Westfalen), bekam ich insbesondere Kontakt zur Malteserjugend. Durch diese Kontakte, die blieben, übernahm ich 1997 Aufgaben eines Diözesanjugendseelsorgers der Malteserjugend, die ich im Rahmen meiner Möglichkeiten als Pfarrer ausübe. Eine offizielle Ernennung hat es nicht gegeben. Durch die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen den Pfarrgemeinden St. Bartholomäus Laer und St. Marien Holthausen Beerlage (zunächst auf der Ebene der Seelsorger: Pastor, Pastoralreferent, zum Studium freigestellter Kaplan und Diakon mit Zivilberuf – seit 1998 auch auf der Ebene der Pfarrgemeinderäte) stellten die beiden Pfarrgemeinderäte einmütig beim Bischof den Antrag auf die Bildung einer Seelsorgeeinheit (rechtlich selbständige Pfarrgemeinden mit eigenen Kirchenvorständen, aber einem gemeinsamen Pfarrgemeinderat, genannt "Rat der Seelsorgeeinheit" und angegliederten Pfarrausschüssen) Diesem Antrag wurde stattgegeben und seit dem Jahr 2000 bildeten die beiden Pfarrgemeinden eine "Seelsorgeeinheit".
Auf der Visitation im August/September 2006 gab unserer Regionalbischof Franz Peter Tebartz von Elst (jetzt Bischof von Limburg) den versammelten gewählten Gremien bekannt, dass wir demnächst eine Pfarrgemeinde bilden sollten, und dass dieser Prozess "jetzt" begänne. Auf Nachfrage, was den Zeitpunkt der "Fusion" angeht, sagte er: zwischen Herbst 2007 und Frühjahr 2008. Mehrere getrennte und gemeinsame Sitzungen der Gremien bereiteten alles vor, es gab eine Klausurtagung und eine Pfarrversammlung, und am 27. Januar 2008 wurde in einer Festlichen Eucharistiefeier die neue Pfarrgemeinde "Hl. Brüder Ewaldi Laer Holthausen Beerlage" gegründet. Der neue Name fand eine deutliche Mehrheit bei den Gottesdienstbesuchern beider Kirchen und ist auf Ortstraditionen begründet.
Ich könnte jetzt viel über meine Tätigkeit als leitender Pfarrer berichten, möchte jetzt aber nur einige wenige Dinge aufzählen, die ich besonders gern getan habe. Hier ist vor allem die Messdienerarbeit zu nennen, von der Planerstellung angefangen über die Ausbildung, Oberrunde, Fahrten, Gottesdienste und Aktionen. In meiner Zeit entstanden auch zahlreiche Kreise für kindgemäße Liturgie (Familiengottesdienstkreise, Hochamt mit eigenem Kindergottesdienst, Kinderkirche) mit festen Gottesdienstterminen, die jeweils für das ganze kommende Jahr im Weihnachtspfarrbrief veröffentlicht wurden, zusammen mit den Taufterminen, den Erstkommunionfeiern und der Firmung, sowie anderen feststehenden Ereignissen im Laufe des Jahres. Auch im Internet sind all diese Termine veröffentlicht.
Eine besondere Freude habe ich an der Liturgie in ihren verschiedensten Formen, vom Familiengottesdienst bis zum festlichen Hochamt mit Chorgesang und vielen Messdienern. Sehr schätze ich auch die Kirchenmusik sowie den Gesang im Gottesdienst. Wichtig war mir stets, dass sich viele Menschen in der Gemeinde in Liturgie, Katechese, Caritas, Gremien und anderen Gruppen engagieren und so zu einer lebendigen Gemeinde beitragen. Dies möge zu meiner Person und meiner Arbeit genügen. Ich freue mich auf die Arbeit in der Pfarrgemeinde im Dorstener Süden.
Pastor Martin Peters
Pfarrer Damian Varga
Mein Name ist Damian Varga und ich bin 1957 in Sabaoani geboren, in einer der größten Gemeinden des römisch-katholischen Bistums Iasi im Nordosten Rumäniens. Die Stadt Iasi ist die historische Hauptstadt der rumänischen Ostprovinz Moldawien und der Bischofsitz des katholischen Bischofs von Iasi.
Zwischen 1964 und 1973 besuchte ich die Grund- und Hauptschule und das Gymnasium in meinem Heimatdorf. Im Jahr 1973 wurde ich nach der Aufnahmeprüfung auf das bischöfliche Kolleg in Iasi aufgenommen und legte mein Abitur 1976 ab. Nach der Schule und dem obligatorischen Wehrdienst besuchte ich das Theologische Institut in Iasi. Am 29. Juni 1984 in der Kathedrale von Iasi, am Fest der Apostel Petrus und Paulus, wurde ich zum Priester geweiht. Nach der Priesterweihe wirkte ich als Vicarius Cooperator in zwei Gemeinden der Diözese Iasi. 1987 wurde ich vom Erzbischof Dr. Ioan Robu ins Erzbistum Bukarest, in der Hauptstadt Rumäniens, als Vikar - Domvikar - an der Kathedrale St. Joseph berufen.
Nach der Wende 1990, kam endlich auch für die von Kommunisten "tolerierte" römisch-katholische Kirche Rumäniens der Beginn der lang ersehnten Freiheit. Am 1. Mai 1990 wurde der jetzige Bischof von Iasi, Msgr. Petru Gherghel, zum Bischof geweiht. Bei diesem Anlass habe ich den Bischof von Münster Dr. Reinhard Lettmann kennen gelernt, der an dieser historischen Feier als Mitkonsekrator teilnahm. Einige Monate später, auf Einladung des Generalvikariats von Münster, kam ich nach Deutschland als Repräsentant meines Bistums ins Partnerbistum Münster. Nach einem kurzen Sprachkurs wurde ich im November 1990 zum Kaplan in der Propsteigemeinde St. Peter Recklinghausen ernannt. In der Propsteikirche und im Dekanat Recklinghausen war ich 14 Jahre tätig. In den letzten drei Jahren war ich zusätzlich "bis auf weiteres" Pfarrverwalter in der Gemeinde Hl. Familie in Recklinghausen-Speckhorn. Seit Februar 2005 bin ich Pfarrverwalter mit dem Titel Pfarrer in der Pfarrgemeinde St Johannes Dorsten.
Pfarrer Damian Varga



